Interaktive Ausstellung – Masterthesis
Idee: Die Ausstellung soll den Gesellschaftstanz präsentieren und wieder in größeres öffentliches Interesse rücken. Dem veralteten Image wird mit einer Erlebnisarchitektur, ausgestattet mit modernster Technologie, entgegenge
wirkt, in der Besucher emotional und interaktiv eingebunden werden. So entsteht wieder ein modernes Bild der Sportart.
Ausstellung: Thematisiert werden sechs Tänze: Langsamer Walzer, Tango, Quickstep, Chachacha, Rumba und Jive. Jeder der Tänze wird repräsentiert von einem begehbaren, freistehenden und von außen bewusst neutral gehaltenen Kubus. Betritt man diesen Kubus, steht man vorerst in einem neutralen, schwarzen Vorraum. Eine animierte Bodengrafik zeigt den Grundschritt des Tanzes und soll die Besucher dazu bewegen diesen mit abzuschreiten und vor dem Eintreten in den Innenraum zu erlernen. Grafiken und Texte zu Charakteristik und Herkunft des Tanzes befinden sich ergänzend an den Wänden und dienen zur Information sowie zum weiteren Verständnis des Innenraumes und des Tanzes selbst.
Im Innenraum findet man eine Installation vor, die durch Formensprache, Farbe , Materialität und Licht den Charakter des Tanzes beschreibt. Musik erfüllt den Raum, zu der der jeweilige Tanz getanzt wird. Die Installation reagiert auf diese Musik, und regt den Besucher an sich selbst ebenfalls zu bewegen. Dadurch wird dann die zweite Ebene ausgelöst: durch Bewegung verändert sich der Raum nochmals und der Besucher kann interaktiv in Kommunikation treten. Der Tanz wird auf emotionale Art und Weise spürbar gemacht.
Veröffentlichungen: Katalog Bayerischer Staatspreis 2014